Fallbeispiel 2016

Ich versuche mir schon die ganze Zeit die Fragen zurück  zu holen, fällt mir aber sehr schwer.

Ich hatte 3 Fallbeispiele aus denen die Fragen entstanden sind

Fall 1 da ging es um Ängste und Zwänge. Eine 32 jährige Frau bekommt Angst wenn sie spitze Dinge sieht. Oft mit schwitzen und  zittern und sie stellt sich dann vor jemanden mit dem spitzen Gegenstand zu verletzen. Was könnte das sein? Wie gehen sie vor? Welche Fragen bringen sie weiter? Einweisung???

Fall 2.) eine Mutter fragt wegen der Tochter die immer komischer wird oft neben sich steht und nicht richtig mit ihrem Leben klar kommt. Zieht sich immer mehr zurück, redet kaum noch, kann nicht mehr arbeiten. Verlässt das Haus nicht mehr und fühlt sich nutzlos. Welche Fragen stellen sie? Welche Verdachtsdiagnose? Was unternehmen sie? Schweigepflichtentbindung, Hausarzt

Fall 3 Klient unruhig, nervös, kann sich nicht konzentrieren, zittert. Welche Fragen? Es ging hauptsächlich um Einweisung oder nicht, wann darf eingewiesen werden. Wichtig war die Entscheidungsfreiheit solange nicht Eigen- oder Fremdgefährdung im Spiel ist. Jeder hat das Recht sich zu tote zu trinken oder unter der Brücke zu leben. Suizid auf Raten bzw. Parasuizid.

 


 

 Fallbeispiel 2016

Ich habe am 04.05.2016 die Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie abgelegt. Geprüft wurde durch die Prüfungsvorsitzende (ich glaube Amtsärztin), eine Psychologin und zwei HPPs.

Zu Beginn kam die Frage, wie ich mit meinen zukünftigen Klienten arbeiten möchte, was ich mit ihnen mache und was ich ihnen sage. Bin auf meine Ausbildung in kognitiver Verhaltenstherapie eingegangen, kurz auf die Verfahren/Vorgehensweisen im kognitiven und im Verhaltensbereich eingegangen und dass ich den Schwerpunkt dann je nach Störungsbild setzen würde + Psychoedukation und Mut machen.

Zweite Frage: was kommt vor der Diagnose/ was muss man tun um die Diagnose stellen zu können. Antwort: Anamnese + Psychopathologischer Befund. Erst freie Symptomschilderung, dann konkret nachfragen. Sollte den PPB näher erläutern. Habe alle wichtigen Punktw genannt (äußeres Erscheinungsbild, Kontaktfähigkeit, Bewusstsein, Orientierung, Konzentration, Auffassung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Intelligenz, Denken (inh./formal), Wahrnehmung, Ich-Erleben, Psychomotorik, Sprache, Affekte, Ängste, Zwänge, Suizid-/ Eigen-/Fremdgefährdung, körperliche Beschwerden, Schlaf, Essverhalten/Appetit, Medikamente/Drogen, Krankheitseinsicht + Motivation zur Therapie, Einwilligungsfähigkeit). Habe zu allem kurze nähere Infos und Beispiele gegeben. Es wurde dann auch nicht weiter nachgefragt.

Mit welchen Patienten/Störungsbildern ich arbeiten will und mit welchen nicht (hab erst gesagt mit welchen ich nicht arbeiten DARF und dann mit welchen ich nicht arbeiten möchte).

Dann kam ein sehr kurzes Fallbeispiel: eine Patienten mit Angst und Symptomen einer Agoraphobie kommt zu mir mit zusätzlichen Symptomen wie Gewichtsverlust, Essattacken und fettiger (?) Haut. Was tue ich? Antwort: fachärztliche Abklärung einer Schilddrüsenüberfunktion.

Dann der HPP: Bei welchen Störungsbildern fehlt die Krankheitseinsicht. Essstörungen hatte ich erst vergessen. Er gab mir den Tip "Mitte der ICD 10 Kap 5 und betrifft meistens Frauen", dann war es mir klar.

Der nächste HPP: Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie? Antwort: rechtlich (für Therapie braucht man eine Erlaubnis) und bei einer Psychotherapie liegt eine psychische Störung zugrunde. Weitere Frage: wovor hat jemand mit einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung Angst? Antwort: Kritik, Zurückweisung durch andere (...) im Gegensatz zu vegetativen Symptomen bei Angststörungen.

Mit wurde gesagt die Prüfung sei vorbei, ich solle draußen warten. Wenige Minuten später sollte ich wieder reinkommen und mir wurde zur bestandenen Überprüfung gratuliert!

Das ganze hat nicht mal ganz 30 min gedauert.

Meine Tips: das wonach man gefragt wird mit Beispielen unterlegen. In Düsseldorf ist zum Beispiel scheinbar der psychopathologische Befund sehr wichtig. Habe dann beispielsweise zum Punkt Wahrnehmung genannt: Illusion und Halluzinationen. Können alle Sinne betreffen (alle aufgezählt). Optische H. zB typisch beim Delir, akustische H. (Aokasmen, Stimmen -> kommentierend, dialogisierend, imperativ, Chöre) v.a. bei Schizophrenie und Alkoholhalluzinose.

Und: damit rechnen, dass bei dem was man nennt nachgefragt wird. Beispielsweise hatte die Psychologin den PPB schon abgenickt. Ich meinte, ich hätte noch zwei Punkte, u.a. Krankheitseinsicht -> daran schloss sich die Frage des nächsten Prüfers an. Hatte zweimal Persönlichkeitsstörungen erwähnt, vielleicht deswegen die Frage des nächsten Prüfers.

Vor der Prüfung üben, "Standard-Fragen" flüssig zu beantworten, zB den PPB üben vorzutragen.

Viel Erfolg an alle zukünftigen Prüflinge! :)

 


 

Fallbeispiel 2016

 geschafft  - ich kann’s noch nicht glauben.

Prüfer waren sehr freundlich und hatten die Lücken meiner schriftlichen Prüfung bis ins Detail gefragt Angst- und Panik in allen Variationen zudem das Autogene Training, Progressive Muskelentspannung, Krisenintervention insbesondere Suizid und die Anamnese sowie den Psychopathologischen Befund.

Bis auf Details konnte ich fliesend meinen Vortrag halten und hatte auch die Themen sogar heute Morgen nochmals durchgelesen.

 


 

 Fallbeispiel 2016

Gedächtnisprotokoll mündliche Überprüfung HP Psych, Bayreuth 07.04.2016

Anwesend waren der Dr. von Stetten für Protokoll (geht übriges elektronisch mit Aufnahmegerät), Dr. Schüler und die Psychologische Psychotherapeutin Frau Rau Lembke.

Die Situation war entgegen meiner Angst sehr angenehm, freundlich (alle 3) und klar geregelt.

  1. Wenn ein Patient Sie zum ersten Mal besucht. Nehmen Sie in der Regel den Psychopathologischen Befund und die Anamnese vor. Worin unterscheiden sich diese und nennen Sie alle Bausteine, die zur Anamnese gehören. (Fremdanamnese hatte ich vergessen)

  2. Welche Angstformen gibt es (Agoraphobie, Soziale Phobie, Spezifische Phobie, Generalisierte Angststörung und Panikstörung und Erklärungen dieser) Wie Angst entsteht welche Hauptsymptome.

  3. Dann Wie behandeln Sie eine Phobie? Antwort: mit systematischer Desensibilisierung (einzelne Schritte aufgezählt, Aufstellung, PMR anwenden, in Schritten vorgehen). Was gibt es noch für Methoden? Antwort: Flooding wollten auch hier beschrieben haben auf was man achten sollte (also dass das nur von erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden soll und dass man z. B. auf Erkrankungen wie Herz achten muss). Die Wirkungsweise der Therapien wurde noch abgefragt.

  4. Welche Entspannungsmethoden kennen Sie? Progressive Muskelrelaxation und Autogenes Training. Beschreiben Sie die einzelnen Schritte der PMR so als ob Sie eine Klientin vor sich haben. Getan.

  5. Wenn Klienten in Ihre Praxis kommen, welche kritischen Situationen können vorkommen. Also Suizidgefährdung, Fremdgefährdung, Delir, etc..
    Suizid wurde dann konkret abgefragt auf was ich achten würde, wenn der Klient schon länger Suizidgedanken hätte und auch durchaus konkreter im Durchführungsplan sei. Also Raum geben, Suizid nicht tabuisieren, Vorschlag dass eine Klinikeinweisung erforderlich ist, ober er nicht freiwillig möchte – natürlich ganz vorsichtig gefragt. Dann was ich tun würde wenn er nicht will. Was ich vergessen hatte und mir dann im Nachgang gesagt wurde ist der Non-Suizid-Vertrag.

  6. Dann sollte ich noch das Autogene Training im Detail beschreiben. Achtung Rücknahme wird wichtig genommen.

  7. Woran erkennen Sie eine Posttraumatische Belastungsstörung. Antwort: zurückliegendes schwerwiegendes Ereignis, länger als 4 Wochen, Flashbacks, Vermeidungsverhalten, Dissoziationen und später sozialer Rückzug. Unruhe usw. hatte ich vergessen.

    Dann war auch schon die Zeit um. Wurde kurz raus gebeten und danach mir gesagt, dass ich alle wesentlichen Fragen richtig beantwortet hatte. Das mit dem Non-Suizid-Vertrag wurde mir noch gesagt und mir mitgeteilt dass ich bestanden hatte. Und die Prüfer haben sich tatsächlich mit mir mitgefreut.


 

Protokoll zur mündlichen Prüfung im Mai 2016 beim Gesundheitsamt Köln.

Anwesend waren ein Facharzt für Psychiatrie, ein Arzt vom Gesundheitsamt, eine HP für Psychotherapie und eine Heilpraktikerin.

Die Prüfung begann 10 Minuten vorher und dauerte insgesamt ungefähr 45 Minuten.

Zu mir: ich bin freiberuflich selbstständige systemische Beraterin mit zwei Schwerpunkten:

-     seit 5 Jahren arbeite ich freiberuflich in der Organisationsberatung/Coaching
-     seit knapp einem Jahr habe ich eine Praxis für systemische Einzel-, Paar- und Familienberatung.

Aktuell befinde ich mich in einer Aufbauweiterbildung zur Systemischen Therapeutin, die in 8 Monaten abge-schlossen sein wird.

Nach einer kurzen freundlichen Begrüßung (Personalausweis, Vorstellungsrunde) wurde das Aufnahmegerät eingeschaltet und damit der Prüfungsmodus. Die Prüfung war umfassend (für mein Empfinden wenig störungsbildspezifische Fragen), sachorientiert und wenig menschelnd. Es gab im Prozess keinerlei mündliche Rückmeldungen zu Erfolg oder Misserfolg (nur mich irritierende Mimik). Ich beschreibe das so, weil ich allen Mut machen möchte, sich davon nicht irritieren zu lassen, sondern konzentriert und ruhig zu bleiben.

Arzt vom Gesundheitsamt: Haben Sie noch Unterlagen mitgebracht?
Ich hatte mich vorher telefonisch erkundigt, ob das ratsam ist. Die Antwort war ja. Deswegen habe ich das Zertifikat meiner abgeschlossenen systemischen Ausbildung mitgebracht sowie die aktuellen Teilnahme-bestätigungen der bereits absolvierten Bausteine meiner therapeutischen Aufbauweiterbildung.

Wieso möchten Sie die Prüfung als HP PT ablegen? Was möchten Sie damit tun?
Auf diese Frage hatte ich mich im Vorfeld gut vorbereitet und konnte das auch schlüssig darlegen.

Was wären Ihre Lieblingsstörungsbilder?
(Für mich eine schreckliche Frage, die ich im Vorfeld zwar vorbereitet hatte, mich aber trotzdem hat noch mal straucheln lassen. Als Systemische Therapeutin behandle ich ja keine Störungsbilder, sondern Menschen. Das habe ich nicht gesagt!!!)

Habe mich auf leichte affektive Störungen und Anpassungsstörungen bezogen. Und dann eher ausschließend geantwortet, was ich aufgrund meiner Sorgfaltspflicht nicht behandeln würde (Schizophrenie, Störungsbilder mit psychotischen Symptomen, Störungsbilder wo eine psychopharmakologische Behandlung im Vordergrund steht...). Und das ich nach meinem derzeitigem Ausbildungsstand Zwangs- und Angststörungen eher an Verhaltens-therapeuten überweisen würde, da diese Methode sehr gut untersucht und für diese Störungsbilder erfolgs-versprechend ist. Dann habe ich noch ein Beispiel für einen Grenzfall gegeben, wo mich eine Tochter wg. ihrer schizophrenen Mutter um ein familientherapeutisches Setting gebeten hat.

Facharzt: Wollen Sie nun mit Kindern oder Erwachsenen arbeiten?
Ich: Erwachsene. Bei Familien steht bei mir aktuell eher Erziehungsberatung im Vordergrund. (Ich wollte definitiv nicht über Störungsbilder in der Kindheit und Jugend geprüft werden, ich hatte den Eindruck, dass die Antwort auf die Frage ausschlaggebend für den späteren Fall war.)

Erläutern Sie mir bitte die Vorgehensweise bei einer Anorexia Nervosa aus systemtherapeutischer Sicht.
Ich konnte leider nur allgemeine systemische Ansätze und Arbeitsweisen beschreiben, da ich in meiner Ausbildung keine störungsbildspezifische Herangehensweise erlernt habe. Das war schwierig und so ging die Frage auch noch einige Male hin und her, in dem ich nicht nur einmal einräumen musste, dass ich die Frage sehr wohl verstanden habe, systemisches therapeutisches Arbeiten erläutern könne, aber eben nicht die gewünschten Modelle für die Anorexia Nervosa anbieten kann. Der Facharzt war sehr versiert und hat mir dann auch noch die konkreten systemtherapeutischen Modelle (Mehrgenerationenmodell nach ..., Mutter-Tochter-? mit entsprechenden Vertretern der Systemik benannt).

Danach kam der Fall: 36 J. Frau, 2 Kinder fühlt sich völlig überfordert, sie schaffe es gerade noch nur Arbeit zu gehen (nachmittags putzen), würde schlecht schlafen, früh aufwachen. Vor drei Jahren hatte sie einen Schlaganfall erlitten, der aber mittlerweile gut überwunden wurde und keine Nachwirkungen mehr hat. Sich mit Freunden zu treffen, dazu hätte sie kaum mehr die nötige Energie. Seit 6 Monaten ist ihr Mann arbeitslos und hänge nun nur noch zu Hause rum, seitdem ist es noch schlimmer.
Sie sei psychisch völlig am Ende.

Bitte stellen Sie Differenzialdiagnosen.
Da ich nicht mitschreiben sollte, musste ich einige Details zwischendrin immer noch mal erfragen. Ich habe direkt zu Beginn gesagt, dass mir zwei Verdachtsdiagnosen als erstes in den Sinn kommen und ich beide erläutern würde.

Depressive Episode und Anpassungssstörung.
Ich habe dann mit der affektiven Störung begonnen, erläutert, welche Symptome dafür sprechen, was man noch klären müsste (z.B. ob es auch manische Episoden gibt, etc.) und bin dann weiter zu den Anpassungsstörungen. Auf meine Nachfrage seit wann die Klientin denn die Symptome hat, meinte der Facharzt seit 6 Monaten, woraufhin ich meinte, dann würde ich auf eine Anpassungsstörung fokussieren, da es einen klaren Auslöser gibt und auch die Zeitdimension passt.

Ich habe meine Antwort hier jetzt sehr verkürzt dargestellt. Es wurden keine Fragen zu Anamnese, psychopathologischen Befund oder Nachfragen zu anderen Störungsbildern als die von mir als Verdacht geäußerten gestellt.

Der Arzt vom Gesundheitsamt übernimmt wieder: Halten Sie die Situation für gefährlich?
Ich: Nach meinen derzeitigen Wissensstand nein. Ich habe allerdings noch nichts gehört zu: Suizid, Substanzen, organische Ursachen, psychotische Symptome (wie Wahn, Ich-Störungen)

Aber die Frau ist doch psychisch völlig am Ende!
Ich: Noch einmal Suizidalität ausführlich thematisiert sowie meine Vorgehensweise, um Suizidverdacht zu klären.

Es besteht akute Suizidalität, wie gehen Sie vor?
Ich: Zuerst freiwillige Selbsteinweisung beschrieben, Transport zur LVR-Klinik organisiert (durch Ehemann), mit dem Ehemann supportiv gearbeitet...

Woraufhin der Arzt des Gesundheitsamts meinte: Und was ist, wenn die Frau ihrem Mann wegrennt und sich unmittelbar suizidiert? Und Sie haben das so eingetütet?
Ich erkläre kurz den Unterschied zwischen bei klarem Bewusstsein und das m.E. das PsychKG nur bei psychisch Kranken greift. Wenn ich in dem Gespräch davon ausgegangen wäre, dass dann die Fremdeinweisung angestanden hätte. Dann durfte ich ausführlich den Weg der Fremdeinweisung hier in Bonn erläutern.

Haben Sie schon einmal einen psychiatrischen Notfall erlebt?
Ich nach Nachdenken (mir war klar, dass ein „nein“ keine gute Option ist, aber was sollte ich tun??): Antwort: nein

Haben Sie in Ihrer Ausbildung oder woanders schon einmal erlebt, wie man mit psychiatrischen Notfällen umgeht?
Ich: Ja, natürlich! Lehrtherapeuten – Übungssituationen in Ausbildung, etc.

Mit wem könnten Sie sich austauschen, wenn Sie sich unsicher sind?
Ich: Sozialpsychiatrischer Dienst, die haben mir das im Telefonat auch angeboten.

Wer noch?
Ich: Ordnungsamt, dass auch für die Einweisung zuständig wäre; LVR-Klinik hat eine Notrufnummer (ob das alles richtig war, weiß ich nicht)

Dann kam die HP für Psychotherapie: Können Sie mir bitte sagen, was genau im Heilpraktikergesetz drinnen steht? Ganz genau würde ich gerne den dritten Absatz hören.
Ich: (denke: Wie bitte, auswendig???) Konnte ich natürlich nicht auswendig zitieren und habe dann alles gesagt, was ich wusste, was im HP-Gesetz drin steht bzw. geregelt ist.

Wie kam es denn dazu, dass das HP-Gesetz in den Heilpraktiker und den Heilpraktiker für Psychotherapie unterteilt wurde?
Ich: Das war 1993, aber ehrlich gesagt, das habe ich irgendwann beim Lernen mal gelesen aber nicht für die Prüfung gelernt. Wollen Sie von mir jetzt genau wissen wie es dazu kam?

Ja genau, Sie wollen doch schließlich Heilpraktikerin für Psychotherapie werden. Da müssen Sie das doch wissen!
Ich: Nein, tut mir leid, das kann ich Ihnen nicht erläutern. Ich kann da nur Vermutungen anstellen, ich meine da gab es ein Urteil, aber das ist kein Wissen. Wollen Sie Vermutungen hören?

Facharzt: Wie kommen Sie denn jetzt auf ein Urteil?
Ich: wie gesagt, ich habe dazu mal ein ganzes Kapitel gelesen, aber das ist lange her. Ich weiß es wirklich nicht.

HP für PT: Nehmen wir mal an, nur angenommen, Sie würden jetzt hier die Bestätigung bekommen, dass Sie sich Heilpraktikerin für Psychotherapie nennen dürfen. Was müssen Sie jetzt tun?
Ich: Ich weiß es nicht. Ich stelle u.a. auch falsche Vermutungen an ... Dies war eine gefühlt 5-minütigie Sequenz, in der man mich irgendwie versucht hat dahin zu bringen, dass ich das Ganze beim Gesundheitsamt Bonn melden muss und beim Finanzamt eine freiberufliche Tätigkeit nach dem HPG anmelden muss.

Wenn Sie jetzt morgen eine Praxis als HP für PT öffnen würden, was ändert sich bei Ihnen?
Ich: Im Grunde vermutlich nicht soviel, weil ich vieles von dem geforderten schon jetzt tue (Vertrag mit den entsprechenden Informationen, Aufklärung, Schweigepflicht (Vorsicht Fehler! s.u.). Meine Dokumentation wird sich verändern, da ich jetzt Diagnosen stelle und den Behandlungsplan/Therapieplan sowie grob den Therapieverlauf dokumentieren werde.

Und wie lange müssen Sie die Unterlagen aufheben?
Ich: 10 Jahre

Dann folgte die Heilpraktikerin: Was sagt Ihnen die perniziöse Katatonie?
Ich: Das ist eine lebensgefährlicher Notfall! (mehr wusste ich dazu nicht und deswegen habe ich einfach genau das mit sehr viel Ausdruck gesagt, zum Glück redete dann die HP weiter.)

Stellen Sie sich vor, eine Mutter ruft Sie nachmittags an und berichtet Ihnen, dass ihr 8-Jähriger Sohn seit dem Morgen starr in seinem Bett liegt und nicht ansprechbar ist. Was tun Sie?
Ich: Da es eine lebensgefährliche Situation ist, rufe ich den Notarzt!

Sie oder die Mutter?
Ich: Die Mutter hätte es m.E. schon längst tun müssen. Da sie es nicht getan hat, rufe ich den Notarzt.

Was tun Sie, wenn Sie von sexuellem Kindesmissbrauch erfahren?
Ich: Ich melde es dem Jugendamt.

Anonym oder namentlich?
Ich: Namentlich, da dem Kind sonst nicht geholfen werden kann. Hier gilt dann auch nicht meine Schweigepflicht.

Wieso reden Sie jetzt von Schweigepflicht? Sie unterliegen der
Verschwiegenheitspflicht!
Ich (völlig irritiert, weil ich von diesem Unterschied vorher noch nie etwas gelesen oder gehört hatte): Ähm ja. Und dann habe ich noch irgendeinen Quatsch gesagt, woraufhin die Heilpraktikerin mir den Unterschied erklärt hat: Der Schweigepflicht unterliegen Ärzte, Rechtsanwalte etc. und deren Verletzung kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Heilpraktiker unterliegen der Verschwiegenheitspflicht welche im Zweifelsfall zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Dann war die Prüfung nach 45 Min. zu Ende, ich durfte raus, wurde nach 2 Minuten wieder
reingeholt und hatte bestanden. (YEAH!)

Jetzt war es auch wieder eine freundliche Atmosphäre wie zu Beginn.

 


 

Kurzes Gedächtnisprotokoll zur mündlichen Überprüfung am Gesundheitsamt Augsburg

Die Namen von den Prüfern weiß ich leider nicht! Es war eine Dame und zwei Herren. Alle Drei waren sehr freundlich und hatten eine ruhige Art, somit verflog meine Nervosität etwas!

Abgefragt wurde:

Prüfer 1:

- Warum wollen sie HPP werden? Wie kam es zu dieser Entscheidung?
- Welche Schule haben sie besucht? Wie lange dauerte ihre Ausbildung?
- Dann wurde der komplette Psychopathologische Befund abgefragt

Prüfer 2:
 

- Welche Suchtarten gibt es?

 Ich nannte die Alkoholabhängigkeit, Drogen und Medikamente.

- Welche Drogen gibt es?

Ich zählte einige auf

- Welche Suchtarten gibt es noch?

Ich nannte noch die nichtstoffgebundenen Abhängigkeiten wie Spielsucht, Sexsucht, Pyromanie, Kleptomanie. Der Prüfer nickte, wollte aber noch mehr wissen. Irgendwie stand ich auf dem Schlauch. Er gab mir eine kleine Hilfestellung und dann viel mir noch die Mediensucht ein also Computer- und Handysucht.

Trotzdem ließ er nicht locker und gab mir noch einen weiteren kleinen Tipp. Er wollte auf die Arbeitssucht raus à Burnout! Darauf wäre ich nicht gekommen wenn er mir nicht noch eine kleine Hilfestellung gegeben hätte. Das Burnout hatte ich nicht unbedingt zu den Abhängigkeiten eingeordnet.

- Nennen sie mir allgemeine Ursachen, wie es zu psychischen Erkrankungen kommen kann?

Genetische Faktoren, Infektionen, Organische Erkrankungen, Medikamente, Störung der Neurotransmission, Lerntheoretische Aspekte, Psychosoziale Faktoren…!

- Dann kam das Thema Suizid! Wie gehen sie auf den Patient ein? Was machen sie in einem Notfall? Wie handeln sie? Und wie handeln sie wenn der Patient bereit ist, eine Klinik aufzusuchen?

Prüferin 3:

- Fallbeispiel: (Leider ging der Wechsel so schnell dass ich nicht
mitschreiben konnte (meine Gedanken kreisten immer noch um das Burnout das ich gut gelernt hatte und wusste dass es in der ICD10 unter Z73.0 codiert war) der Fall lautete ungefähr so:

Eine Mutter kommt mit ihrem (15 jährigen?) Sohn zu ihnen in die Praxis. Er leidet an einer Intelligenzstörung mit Lese- und Rechtsschreibschwäche und lebt im betreuten Wohnen, vor kurzem ist sein bester Freund gestorben darunter leidet der Junge sehr. Seitdem plagen den Jungen Schlafstörungen mit Albträumen, er ist freudlos, zieht sich immer mehr zurück, zudem leidet er an Bauchschmerzen und Kopfschmerzen à

Was ist ihre Vermutung?

Ich nannte die Posttraumatische Belastungsstörung (war richtig!).

Was raten sie dem Patienten?

Organische Abklärung, zum Internisten, Neurologen, (wegen Bauch- und Kopfschmerzen) Abklärung des Suizids, darf ich nicht behandeln falls der Patient Medikamente benötigt.

- Welche Krankheiten/psychische Störungen gibt es noch bei denen die Komorbidität der Angst eine Rolle spielt?

Ich nannte Organische Erkrankungen (Demenz, Aids, Krebs, Tumore…), Depressionen, Phobien, Zwangsstörungen, Somatoforme, Somaisierungsstörungen…

- Nennen sie mir weitere Organische psychische Störungen

Ich zählte alle auf die mir in den Kopf schossen Morbus Alzheimer, Vaskuläre Demenz, Delir, Epilepsie, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Chorea Huntington, Kupferwechselstörung…

Irgendwann stoppte mich die Prüferin und dann schickten sie mich kurz vor die Türe. Ca. 2 Minuten später baten sie mich ins Prüfungszimmer zurück, gratulierten mir und wünschten mir alles Gute für meine Praxiseröffnung. Ich sagte: das dauert noch ein wenig denn jetzt muss ich zuerst mal meine Ausbildung machen. Der Amtsarzt meinte, dass ein Praktikum auch nicht schlecht wäre damit ich die Krankheiten auch mal real erlebe. Feiern sie jetzt erst mal schön J.

Wow, was für spannende 30 Minuten!!! Meine Prüfung war am 07. November 2016 und ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich es geschafft habe. Die Freude lässt nicht nach J!!!

Es waren super tolle, freundliche Prüfer bei denen ich mich willkommen fühlte. Sie ließen zwar bei bestimmten Themen nicht locker gaben mir aber auch kleine Hilfestellungen, auf was sie raus wollten. Sie haben sich auch auf die Fehler in meiner schriftlichen Prüfung vorbereitet. Ich bin froh, dass ich mir vor der Prüfung nicht all zu viele Gedächtnisprotokolle durchgelesen habe, denn das hätte mich nur verunsichert.

 

Ich wünsche allen, die ihre Prüfung noch vor sich haben ganz viel Glück!!!

 

Prüfungsprotokoll Dortmund Juni.2017:
>>
>> Anfangs, wie üblich, Aufklärung wegen dem Tonband.... ich stimmte zu.
>> Übliches Personalien-Überprüfung, dann ging es los
>>
>>Warum sind Sie hier? Warum wollen Sie HPP werden?
>>
>> Ich erzähle meine persönliche Geschichte, dann einen Umschlag ziehen: ich lese vor:
>>
>> 45-jährige Frau 4 Kinder, verheiratet kommt in meine Praxis, ist total
>> am Ende, kann sich über nichts mehr freuen, keiner Tätigkeit mehr
>> nachgehen. Da ist die viele Wäsche, Kochen, der Haushalt, der Job, dann
>> die 4 Kinder. Abends kann sie nicht einschlafen... ständig hat sie das
>> Gefühl etwas zu vergessen.... morgens in der früh wacht sie auf und kann
>> nicht mehr einschlafen. Sie fühlt sich schwach, kann sich über nichts
>> mehr freuen, schafft da alles nicht mehr. Wenn Sie dann  vom Job Heim
>> kommt wollen alle was von ihr. sie kocht, putzt, macht und tut. Immer
>> das selbe. ... sie kann nicht mehr.
>>
>> "Was tun Sie? Dürfen Sie die Frau behandeln?" lautet die Frage 
>>
>> Ich: Um nicht gleich meine Verdachtsdiagnose zu sagen (Depression) sage
>> ich: "Da würde ich gerne wissen seit wann sich die Frau so fühlt und ob
>> etwas vorgefallen ist, was diesen Zustand verursacht haben könnte und ob
>> sie schon beim Arzt gewesen sei?
>>
>> Antwort: "ja war sie, war aber alles in Ordnung - und vor einem
>> halben Jahr ist ihr Vater verstorben, kurz davor die Mutter -  Was tun Sie?
>>
>> Ich: Ok, ich überlege, ob es sich um eine Anpassungsstörung handeln
>> könnte (PTBS ist mir noch rausgerutscht - hat hat sie gleich
>> nachgehakt:  " was fehlt denn da"
>>
>> Ich: Ach ja, dankeschön. Flashbacks und vegetative Symptome sind ja
>> nicht vorhanden!!  

>> Dann frage ich nach Alkohol oder Medikation - (Antwort: nein
>> nichts dergleichen)
>>
>> Wie behandeln Sie die pat., kommt wieder die Frage.
>>
>> Ich:  Also m. E. liegt hier eine Depression vor und da erfrage ich, wie
>> ihre Mutter sich früher gefühlt hat, ob ihre Mutter  in ihrer Erinnerung
>> auch häufig erschöpft und niedergeschlagen war.
>>
>> Da hakt man. nach: Wieso? was für eine Depression wäre das dann?
>>
>> Ich: eine endogene Depression.
>>
>>Man fragt nach exogen und psychogen, ob ich weiß was das bedeutet - aber
>> natürlich weiß ich das :-)  exogen - organisch (da war sie ja beim Arzt)
>> und psychogen - seelischer Konflikt (damit war man zufrieden)
>>
>> Dann fragt sie: Wie teilt man die Depressionen denn noch so ein? Ich
>> überlege..... eine Beisitzerin:  na ... da gibt es  3....
>>
>> Ich: Ah...Entschuldigung, da stand jemand auf meiner Leitung,
>> natürlich:  L - M - S. Ich sage, dass hier mindestens eine mittlere
>> Depression vorliegt, die möglicherweise mit Medikament unterstützend
>> behandelt werden muss.
>>
>> Sie: und was verordnen Sie ihr? Ich: (lach) natürlich nichts, denn ich
>> darf ja keine Medikamente verordnen. (sie lacht ebenfalls).
>>
>> Sie: Mal angenommen: Sie will das alles nicht mehr, keine Medikamente,
>> keine Behandlungen, hat ja eh alles keinen Sinn mehr.... Ihr ist alles
>> egal, was tun Sie?
>>
>> Ich:  Ich versuche ihr zu erklären, dass ihr Gemütszustand aktuell
>> durchaus veränderbar ist,  auch wenn.... (Frau R. unterbricht mich -
>> nein... sie will nicht mehr....)
>>
>> Ich:  Dann frage ich nach ob Sie schon daran gedacht hat sich das Leben
>> zu nehmen?
>>
>> Sie: Ja hat  sie...
>>
>> Ich erzähl die Stadien nach Ringels und Pöldinger und versuche zu
>> ergründen in welchem Stadium die pat ist.
>>
>> Ich werde wieder unterbrochen: Ne.... also sie geht nirgends hin, in
>> kein Krankenhaus, ihr reicht es... hat ja eh alles keinen Sinn mehr.
>>
>> Ich:  Ich versuche sie beruhigen (Talking down) - versuche es mit Finden
>> eines Lebensziel, versuche ihr einen Klinikaufenthalt schön zu reden.
>>
>> Sie: nein, das will sie alles nicht!! Was tun Sie??
>>
>> Ich:  Dann sehe ich hier keine andere Möglichkeit als hier das PsychKg
>> anzuwenden.
>>
>> Beisitzerin gab ab an Kollegin... Ihrerseits keine weiteren Fragen.
>>
>>
>> Dann die Dame zu meiner rechten:  übernahm mit den Worten: Sind
>> sie bereit für die 2. Runde? Kurz getrunken, ja war ich :-)
>>
>> Ach ja. oben hatte ich auch schon den psychopathologischen Befund
>> erwähnt, der mir hilft zu ergründen um welche psychische Störung es sich
>> handelt.
>>
>> Frau Sch.: Sie haben schon den psychopath. Befund erwähnt, was
>> fällt Ihnen dazu ein:
>>
>> Ich komme nicht dazu ihn ganz aufzuzählen: Sie fragt Einzelheiten:
>>
>> Erklären Sie:
>>
>> IchStörungen (Alle Gedankenein- aus- entzug, lautwerden,
>> Deperso/Derealisation, Gefühl des Gemachten, wie von außen gesteuert)
>>
>> Wahrnehmungsstörungen: Illusion, Halluzination (alle aufgezählt einschl.
>> Pseudohalluz.), Pareidolien und alle erklärt.
>>
>> "Affektivität, erklären Sie doch mal, was ist das?"
>>
>> Ich: Sie beinhaltet die Gemüts- und Stimmungslage, Emotionen. Dann
>> sollte ich alles aufzählen und auch erklären. Habe ich dann:
>>
>> A-armut, verflachung, labilität, starre, Anhedonie, Ambivalenz, inad.
>> parathymper affekt, Gefühl der Gefühllosigkeit, Dysporie, Euphorie,
>> Depression.
>>
>> (A-Inkontinenz und Wut wollte mir nicht einfallen, war aber nicht schlimm).
>>
>> Dann: Affektstörungen - wo die vorkommen in der ICD 10
>>
>> Ich: F3 und aufgezählt.
>>
>> Frau Sch. bedankt sich bei mir und gibt ab an den nächsten Prüfer ab:
>>
>> Er kommt noch mal auf die Suizidalität zurück und PsychKg:
>>
>> Also die Frau von vorhin ist also akut suizidal, was tun Sie, wo rufen
>> Sie an?
>>
>> Ich:  Ich rufe das Ordnungsamt an  -  Er: Ne - da ist keiner, das
>> Ordnungsamt ist auf einem Betriebsausflug -
>>
>> Ich: dann ruf ich den soz-psych. Dienst an - Er:  - ja die sind auch
>> mitgefahren, da ist niemand, was tun Sie, und könnte das Ordnungsamt
>> auch ohne den Soz-psych. Dienst in dem Fall entscheiden?
>>
>> Ich bin verwirrt -  damit nicht genug - Er: und da gibt es ein neues
>> PsychKg - was darüber gehört?
>>
>> Ich verneine, er holt aus: erzählt ganz viel über möglicherweise
>> ambulante Behandlung und klinische Notwendigkeit... Ich kann aufgrund
>> Verwirrung nicht ganz folgen, fang mich aber wieder - beteure, dass ich
>> nichts davon wusste, aber mir dies noch einmal eingehend verinnerlichen
>> werde und bedanke mich für den sehr wichtigen Hinweis.
>>
>> PsychKg: da hat er mich versucht zu verunsichern, hat auch fast geklappt...
>> (Ich habe 2 mal beim Ordnungsamt angerufen...., genaue Auskünfte waren
>> hier nicht zu erfahren)
>>
>> Fazit der langen Unterhaltung in meiner Prüfung:
>>
>> Ordnungsamt bis 16:00 Uhr, dann Soz.psych. Dienst - Notdienst, wenn
>> keiner dieser zu erreichen, da alle auf dem Betriebsausflug oder sonst
>> wo... ruft man bei der Polizei an.
>>
>> Dann werde ich noch zu den Notfällen befragt, was sind Intoxikationen
>> (Vergiftung wollte er hören) von legalen Drogen - nach viel überlegen -
>> er meint Alkohol!!!
>>
>> Ich sage bei Vergiftung -  oder sonstige Notfälle: Immer bei dem pat
>> bleiben, Rettungswagen rufen, in die nächste internistische,
>> neurologische Notaufnahme
>>
>> Aufzählen aller Notfälle - Lagerung  sämtlicher Notfälle - was tun bei
>> keiner Atmung und fehlendem Bewusstsein - erste Hilfe und -
>> Herzdruckmassage erklärt - als Heilpraktiker, sagt ER, ist es unsere
>> Pflicht sich besser auszukennen als die Allgemeinbevölkerung - ( er
>> meinte die Mund-zu-Mund-Beatmung oder Mund- zu Nase)
>>
>> Ich hatte eingeworfen, dass ich mich lieber auf Herzdruckmassagen
>> konzentriern würde, wenn keine zweite Person mit mir am Pat. sei bis der
>> Notarzt da ist, den ich natürlich sofort alarmiert habe. Nein, es wäre
>> als Heilpraktiker sinnvoll die Beatmung anzuwenden.
>>
>> Ich: Ok, ich würde dann Mund-zu Nasebeatmung durchführen (Vorgehen
>> erklärt - Kopf überstrecken
>>
>> Dann musste ich die Frequenzen noch sagen: 30x Pumpen, 2x Beatmen -
>> Herzdruckmassage in der Min. fragt er? ( ich: 100-120)
>>
>> Er fragt noch nach internistischen Notfällen - Herzinfarkt,
>> Erregungszustände...
>>
>> Ich werde rausgeschickt - nach 5 Minuten werde ich reingerufen.
>>
>>Ich habe bestanden!!